Jetzt schnell sich umschulen lassen, zum Spielsucht-Therapeuten

22. Januar 2020

Juchhu! Die Bundesländer haben sich geeinigt. Online-Glücksspiele sind zukünftig legal. Endlich können wir hemmungslos unsere Sucht ausleben, uns allesamt so richtig schön verschulden. Klar, die Verantwortlichen der geldgierigen Länder versuchen abzuwiegeln, es gebe Einschränkungen, die Online-Abzocker sollten darauf achten, wer von Spielsucht bedroht sei (machen die bestimmt, haha!), außerdem würde ein maximales Limit von 1.000 € festgesetzt, pro Monat, mehr dürfe der Süchtige nicht verspielen. Gilt allerdings nur pro Anbieter, also keine Sorge, man kann selbstverständlich demnächst ganz lässig am Rechner daheim Haus und Hof verspielen, muss eben nur, sagen wir mal, sich bei ein paar mehr dieser Blend-Syndikate anmelden. Freue mich schon auf die Sondersendungen in circa einem halben Jahr: „Online-Spielsucht – Was können wir dagegen tun?“.

Tipp für heute: Manchmal gewinnt man auch was, meistens ganz zum Anfang.

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Ein Kommentar zu “Jetzt schnell sich umschulen lassen, zum Spielsucht-Therapeuten”

  1. 01

    Scheinbar kann nichts so dumm sein, als das man es nicht genehmigen kann. Ich bin sprachlos.
    Aber es scheint so zu sein, dass einfaches Denken nicht reicht, um Idiotien zu verhindern, siehe auch Gesundheitssektor, Sozialhilfe-Reformen, Länderstreit Ferien, Schulen…

    quercus/Roswitha am 22. Januar 2020 um 16:48

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