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12. September 2026
Bevor mich der Preis für Markus ‚Nochmal‘ Lanz aus der Bahn warf, waren wir (also Dr. Jekyll und Mr. Hide) dabei, den aktuell Regierenden Ratschläge zu erteilen, was sie tun könnten, damit die Unzufriedenen ihr Heil nicht bei jenen suchen, die ihnen einen weitaus größeren Mist noch bescheren werden. Da würde ich heute wieder ansetzen, wenn ich darf, aber nur kurz, gleich muss ich für Mutti einkaufen, danach Spitzkohl kochen, dann meiner Freundin eine kleine Freude machen und mich danach auf den heutigen Auftritt vorbereiten, also, ich habe noch nie verstanden, warum es mehrerer gesetzlicher Krankenkassen bedarf. Eine für alle reicht doch, oder? Spart immense Kosten. Private Krankenversicherungen können darüber hinaus gerne für Leistungen in der Schönheitsbranche oder bei Geisterheilerinnen und -heilern abgeschlossen werden. Deal? Morgen eventuell mehr.
Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen mit Spider, Manfred Maurenbrecher, Robert Rescue, Dan Richter und mich
Ahne |
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11. September 2026
Hi hi, schöne Veranstaltung gestern gewesen, in der Brotfabrik, in Weißensee. Ho ho, danach noch mit der Straßenbahn nach Hause gefahren. Okay, ha ha, eine Straßenbahn ist ausgefallen, die danach fuhr nur die Hälfte der Strecke, anschließend musste ich laufen, aber, he he, halb so wild. Warum ich die ganze Zeit über kichern muss? Freund und Kollege Markus Lanz, also Freund, hö hö, Kollege stimmt auch nicht, egal, der hat jedenfalls gestern einen Preis gewonnen, einen Fernsehpreis, zum zweiten Mal schon, finde ich witzig. Noch lustiger aber, tagesschau.de wertete eine Dankesrede von ihm als politische Botschaft als „Statement“, in der er sagte: „Fürchtet euch nicht! Das was jetzt gerade kaputtgeht, bauen wir irgendwann ganz lässig wieder auf.“ Oh man, endlich sagt `s mal jemand. Was soll die Panikmache? Urknall, Dschingis Khan, die Nazis haben wir überstanden, nach dem zweiten Weltkrieg alles lässig wieder aufgebaut. Jeden Preis der Welt hat er verdient, der Lanz, selbst wenn er ein fürchterlicher Fernsehmoderator ist. Einfach nur dafür, dass er das was geschieht einordnet, unfreiwillig oder nicht, oder um es mit den Fraggles auszudrücken: „Sing und schwing dein Bein, lass die Sorgen Sorgen sein.“
Tipp für heute: Mit Spucke Blasen machen.
Ahne |
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10. September 2026
Vermutlich folgen morgen weitere Schritte, schrieb ich gestern. Meine Handlungsanweisung für aktuell Regierende beschränkt sich allerdings heute auf einen Punkt, nämlich dafür zu sorgen, dass niemand mehr wegen eines Zahnarzttermines in eine andere Stadt muss, zumindest wenn dieser oder diese Niemand selbst aus einer Stadt kommt, dort aber keine Praxis findet, die sie oder ihn behandeln würde. Kapiert? Gut. Umsetzen. Ach so, notwendige Behandlungen sollten für Patientinnen und Patienten kostenlos sein. Dass man das überhaupt erwähnen muss finde ich schon frech. Notwendige, ich schrieb notwendige! Medizinischer Schnickschnack wie Schönheitsoperationen, wenn jemand eine dritte Brustwarze ins Gesicht operiert haben möchte, dürfen ruhig was kosten. Eine Million, zum Beispiel, oder zwei Trilliarden. So, jetzt muss ich mich aber vorbereiten auf heute Abend, da will ich nämlich wie immer brillieren.
Heute: Berlin-Weißensee, Brotfabrik, 20 Uhr: ‚Lea Streisand trifft..‘ wenn ich richtig informiert bin mich, wir lesen Texte, unterhalten uns und vielleicht singt auch die eine oder der andere ein Lied
Ahne |
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9. September 2026
So. Weitere Schritte hatte ich versprochen. Also was die da oben machen sollen, damit wir Menschen uns wieder ernst genommen fühlen. Nun, das Straßenbahnnetz.., ach so, hatte ich gestern bereits. Eisenbahnnetz ausbauen, selbstverständlich. Zur Zeit werden ja immer noch Strecken stillgelegt, das muss man sich mal vorstellen! Das ist so irre, kannste keinem erzählen. Wenn du glaubst, die dafür Verantwortlichen seien intelligente Zeitgenossinnen und -nossen, müsstest du ja annehmen, es gebe keinen Klimawandel, beziehungsweise der Klimawandel sei wunderbar für uns. Bananenanbau in Brandenburg bald möglich und so. Trockenbananen, die berühmten Trockenbananen! Hurra! Na ja. Dann, jedes Dorf braucht wieder einen Konsum. Wie ihr das hinkriegt, egal, aber macht ma. Zur Not würde ich so einen Konsum übernehmen, in einem Dorf. Müsstet ihr mir aber finanzieren, damit ich nicht mit Miesen rausgehe. Bedingungsloses Grundeinkommen wäre eine Möglichkeit, dann würden sicher sehr viele, die allermeisten würden doch einen Konsum aufmachen, in irgendeinem Dorf. Oder? Oder auch nicht, abwarten. Weitere Schritte folgen vermutlich morgen.
Tipp für heute: Ein Konsum ist ein kleiner Laden, im Westen nannte sich das Tante-Emma-Laden. Und bitte „Konnsumm“ aussprechen, nicht „Konnsuhm“.
Ahne |
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8. September 2026
Gerade eine ganze Kekspackung hintereinander aufgefuttert. Das ist aber okee, weil mein Körper (Bauch) braucht das. Und wer weiß, wann ich noch mal eine Kekspackung in die Hand bekomme. Wenn die Faschisten jetzt bald regieren? Habe mich in den Weiten des Internets mal umgeschaut und finde die verbreitete Sprachlosigkeit angesichts des Wahlerfolges der AfD in Sachsen-Anhalt unter schreibenden Kolleginnen und Kollegen erstaunlich. Aber vielleicht bin ich auch abgehängt, vielleicht veröffentlichen sie längst woanders, in neuen Blasen zu denen ich keinen Zugang habe. Das kann sein. Bin da nicht so hinterher. Auf jeden Fall würde ich persönlich den jetzt Regierenden empfehlen als eine Art Sofortprogramm den Straßenbahntakt von Cottbus-City nach Neu-Schmellwitz mindestens mal zu verdoppeln, genauso wie die Straßenbahntaktung in andere fast abgehängte Außenbezirke sämtlicher Städte der Republik. Und wo es noch keine Straßenbahnnetze gibt, sollten schleunigst welche gebaut, wenigstens geplant werden. Das bitte dringend ankündigen! Des Weiteren Buslinien in alle Dörfer einrichten, so noch keine vorhanden und die Linien täglich(!) mindestens stündlich(!) befahren. Der öffentliche Nahverkehr muss unabhängig von seiner Wirtschaftlichkeit betrieben werden! Schließlich fragt bei Schulen, Justiz, Polizei und Armee auch niemand wie sich das rechnet. Ha ha, gibt bestimmt welche, aber auf die Dropse gehe ich hier mal nicht ein, muss nicht jeden Quatsch kommentieren. So. Für weitere Schritte bitte die Beiträge der kommenden Tage verfolgen.
Tipp für heute: Es ist natürlich auch möglich sich unter der Bettdecke zu verkriechen und dort zu weinen.
Ahne |
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7. September 2026
Während in Sachsen-Anhalt die unzufriedenen Leute der Regierung einen „Denkzettel“ verpassten, fast 45% schlugen meine Empfehlung in den Wind die AfD nicht zu wählen, war ich in Südbrandenburg unterwegs, um mit den Menschen ins Gespräch.., Quatsch, um Pilze zu finden (immerhin ein Exemplar wanderte ins Körbchen!). Zurückzu dann an der Straßenbahnhaltestelle in Cottbus Neu-Schmellwitz, einem am Rand der Stadt gelegenen Plattenbauviertel. Die Bahn lässt seit 40 Minuten auf sich warten, der Takt ist sowieso schon nur alle 30 Minuten, sonntagnachmittags, doch, wie eine neben mir wartende Frau berichtet, fällt darüber hinaus gerne mal was aus. Gestern wären es gleich zwei Bahnen hintereinander gewesen auf die sie umsonst gewartet hätte. Auto fahren könne sie nicht, sich ein Taxi zu leisten, dafür fehle das Geld, sie sei auf die Straßenbahn angewiesen. Unzufrieden grummeln die meisten Wartenden vor sich hin. Manche machen sich auf, wollen lieber laufen, obwohl der Weg zwischen zwei Stationen am Rand der Stadt sich zieht. Einer von ihnen, ein Raucher, der einen Kiefernast als Spazierstock nutzt, lächelt als er an mir vorbeikommt und sagt: „Hallo, mein Name ist Ronny, ich bin Multimilliardär und meine Frau ist schwanger. Wir machen Party in der City, also, wie gesagt, gibt überall Alkohol, tschüss.“ Sie müssen nur erzählt werden, denke ich, die Erfolgsgeschichten im Osten.
Tipp für heute: Warum nicht ebenfalls Multimilliardär werden?
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4. September 2026
Ich wollte mich mal an die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt wenden: Bitte nicht AfD wählen. So, ich denke, das müsste reichen.
Tipp für heute: Eine Sache von der To-do-Liste streichen.
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3. September 2026
Na gut, Freundinnen und Freunde aus dem Bereich des Sports, es gibt gerade nichts Neues, außer dass Sedlmeir und ich gemeinsam, das gab es noch nie(!), eine Single herausgebracht haben, die alles in den Schatten stellt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Diese Single heißt ‚Jazz‘, weil Jazz nämlich das nächste große Ding ist, nach der Ära des Rock ’n Roll, haben wir gehört, neulich auf dem Sportplatz ‚Tempelhofer Feld‘. Was uns gewundert hat, auf diesem Sportplatz, da saßen auch welche mit Bierflaschen, die aus diesen Bierflaschen Bier getrunken haben und zwar wir. Ist das nicht verboten?
Tipp für heute: Sich schon mal beim Plattenladen deiner Wahl anstellen, denn am 25.9. kommt sie höchst offiziell heraus, die neue Single ‚Jazz‘. ‚Jazz‘! ‚Jazz‘!!! ‚Jazz‘!!!!!!!!!! Von Sedlmeir & Ahne! ‚Jazz‘! (ich könnte jetzt noch mehr Ausrufungszeichen hierhin machen, aber das haben wir gar nicht nötig.
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30. August 2026
Hallo, hier meldet sich Ahne. Bin gerade auf ‚m Dorf. Gestern Gartentraktor gefahren. Aber nicht so schnell. Einmal am Zaun hängengeblieben. Keinen Rückwärtsgang reinbekommen. Musste mich abschleppen lassen. Danach Sängerfest in Finsterwalde. Geile Stimmung. Beste Musik. Alles dabei, von Bumsbombertekkno bis Eros-Ramazotti-Revival-Band. Und Papa Joe, Papa Joe war auch am Start. Country. Also unter anderem. Der kommt bestimmt mal groß raus. Ich drück ihm die Daumen. Heute geht es schon weiter im Show-Zirkus, zurück nach Berlin und dann Halligalli. Kommt vorbei.
Heute: Berlin, FIT-Tankstelle – Open Air, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt – Open-Air-Abschied und Großer Susanne M. Riedel-Verherrlichungsabend mit Susanne M. Riedel, Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Falko Hennig und mich sowie den Superstargästen der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot
Ahne |
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28. August 2026
Der böse Möhrenmann soll heute, als Strafe, weil die kanadische Regierung irgend etwas falsch gemacht hat, den Ontario-See in Lake America umbenannt haben. Lake heißt ja See auf Englisch, beziehungsweise, Verzeihung, auf Amerikanisch natürlich, ich bitte vielmals um Entschuldigung, es heißt nicht Englisch, selbstverständlich nicht, es heißt natürlich Amerikanisch, so wie Gott es gewollt hat, als er damals, kurz bevor er seinen Sohn Je.., Quatsch Do.., darf ich das sagen? Ich will ihn nicht erzürnen, den Mann, den Möhrenmann, den bösen. Nicht dass er den Alexanderturm dann in America Tower umbenennt oder Moabit mit Strafzöllen belegt, wie es sie nie zuvor im ganzen Universum gegeben hat. Es ist alles komplex, äußerst komplex sogar.
Heute: Berlin, Kulturfabrik Moabit, 19 Uhr: ‚Die Goldene Nase – Comedypreis-Gala-Show‘ mit alle Möglichen darunter mich
Ahne |
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